Tag 136 - 138: Christchurch und Marlborough Sounds

Wir landen abends in Christchurch und starten am nächsten Morgen, nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel, mit der Stadterkundung. Christchurch ist mit etwa 400 000 Einwohnern die mit Abstand größte Stadt der Südinsel.

Flug über die Südinsel, kurz vor Christchurch.

Leider hat 2011 ein schweres Erdbeben große Teile der Stadt zerstört und durch die ungünstige Bodenbeschaffenheit konnten einige Grundstücke nicht neu bebaut werden. Bei der Katastrophe verloren 185 Menschen ihr Leben und durch die große Zerstörung schrumpfte die Einwohnerzahl beträchtlich. Somit ergibt sich in der Innenstadt ein etwas merkwürdiges Bild mit vielen neuen Gebäuden, aber auch einigen leeren Grundstücken, neben ein paar wenigen alten Gebäuden.

Unter anderem die Kathedrale hat sehr gelitten und wird nun seit einigen Jahren in mühseliger Arbeit wieder aufgebaut, diesmal mit speziellen Fundamenten für die Erdbebensicherheit.

Die historischen Gebäude des heutigen Christchurch Arts Centre, einst Teil der Universität von Canterbury, haben das Erdbeben großteils überstanden und beeindrucken im englischen Collegestil.

Als nächstes kommen wir bei den Antigua Boat Sheds und dem klaren Avon River mit seinen Aalen und Stocherkähnen vorbei.

Bei einem Spaziergang durch die Christchurch Botanic Gardens bleiben wir, wie so oft, etwas länger beim Rosengarten hängen und genießen die blühenden Schönheiten.

Bevor wir unseren Mietwagen am Nachmittag abholen, spazieren wir noch durch die Hauptgeschäftsstraße Cashel Street.

Nach Abholung unseres Mietwagens fahren wir, nach Stopps bei Supermarkt und Baumarkt, die SH 1 an der Ostküste Richtung Norden. Auf etwa halber Strecke biegen wir ins Landesinnere ab, um die Scenic Inland Route zu fahren, die zwar etwas länger, dafür aber wirklich schön ist. Die Nacht verbringen wir, wieder näher an der Küste, bei Kaikōura, auf dem Puhi Puhi Campsite.

Am nächsten Morgen fahren wir an der Küste nach Norden und sehen auf dem Weg einige neuseeländische Pelzrobben, die es sich mit ihren Jungen auf den Felsen gemütlich gemacht haben (u.a. Ōhau Point).

Wir fahren weiter entlang der Küste und dann ein wenig durch’s Hinterland und erreichen schließlich das beschauliche Picton.

Picton befindet sich am Rande der Marlborough Sounds, von wo aus Fähren nach Wellington sowie in die Sounds abfahren.

Auch wenn das Wetter recht wechselhaft ist, bekommen wir vom nahegelegenen Queen Charlotte Domain und Karaka Point einen guten Ausblick auf die Küste und den Meeresarm. Wir übernachten in der nahegelegenen Whatamango Bay direkt am Meer.

Der nächste Vormittag beginnt vielversprechend, dann zieht es leider zu und wird regnerisch. Daher bleiben wir im Trockenen und nutzen das WLAN der Bibliothek für weitere Planungen, Updates und Backups.

Nach dem Mittagessen geht es dann entlang der Küste auf dem Queen Charlotte Drive Richtung Havelock, natürlich nicht ohne einige Fotostopps.

Ausblick vom Cullen Point.

Auf der Opouri Rd fahren wir noch bis auf den Opouri Saddle von wo aus man einen schönen Blick auf das Tennyson Inlet hat.

Ohne Regen kein Regenbogen - hat also manchmal auch sein gutes 😉.

Die Nacht verbringen wir auf dem Pelorus Bridge Campground, wo man bei schönem Wetter wohl auch sehr gut im Fluss baden kann. Leider regnet es jedoch wieder, sodass wir das Baden ausnahmsweise mal auslassen und stattdessen in der Gemeinschaftsküche Zuflucht suchen.